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mondays@nine in Oppenheim

Wenn Engel reisen lacht die Sonne. Denn so war es vergangenen Samstag, als 11 Jazztänzerinnen des TuS Rambach schon in der Früh zu ihrem alljährlichen Ausflug starteten.

Wie immer wurde uns über das Programm im Vorfeld nichts verraten. Wir überlegten kräftig auf dem Fahrtweg und versuchten mit pfiffigen Fragen aus dem Orgateam das Ziel rauszukitzeln, doch wir hatten keinen Erfolg.

Nach einer guten Stunde und 2-maligem Umsteigen kamen wir überraschenderweise in Oppenheim an. Dort begannen wir mit einer sehr kurzweiligen und interessanten Führung durch die schöne evangelische Katharinenkirche und lernten einiges über die Stadtgeschichte.

Im Anschluss spazierten wir durch das anschauliche Städtchen und plötzlich standen wir vor einem Planwagen. Die Freude war groß, wir stiegen ein, packten unsere mitgebrachten Leckereien aus und genossen bei guter Musik, leckeren Weinen und Sonnenschein die herrlichen Aussichten über der Stadt inmitten der Weinberge. Während einer Pause, hoch über Oppenheim, übten wir sogar den aktuell einstudierten Tanz (unser Fahrer Rudolf staunte nicht schlecht) – was für eine Kulisse!

Nach einer gemütlichen und lustigen Schlussrast in einem typisch traditionellen Oppenheimer Weinlokal traten wir gegen 18.00 Uhr den Heimweg nach Wiesbaden an.

Wir können wirklich sagen, „Oppenheim, Du hast Dich von Deiner besten Seite gezeigt und wir kommen gerne wieder!“

Herzlichen Dank an das Orgateam, für diesen rundherum gelungenen Ausflug.

Anne Korek und Petra Sulzbach

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Weinwanderung in Rüdesheim-Eibingen – 10 Weinwanderer des TuS-Rambach waren dabei !

Zugegeben – 10 TuS-Wanderer bei der diesjährigen Weinwanderung waren nicht gerade umwerfend. Aber die Umstände waren so, dass etliche Teilnehmer, die üblicherweise an der traditionellen Wanderung teilnehmen, entweder aus gesundheitlichen Gründen oder auch wegen der Teilnahme am Deutschen Turnfest, nicht mitmachen konnten.

Die 10 Mitglieder, die sich aber zum Mitwandern entschlossen hatten, waren guter Dinge. Die Sonne lachte, die Temperaturen waren gerade richtig und um kurz vor 10 Uhr starteten wir, unter der Führung von Karl Christ und Thomas Petzold (Beisitzer im Vorstand), in den schönen Rheingau. Dann, am Hauptbahnhof, Gleis 1, ein kurzer Schreck – der Bahnsteig war „rappelvoll“ und der einlaufende Zug war es ebenfalls! Nun – wir sind gerade noch so mitgekommen! Mit Sitzplatz war nix, aber schlimmer war es für die, die dann im Verlauf der Fahrt bis Rüdesheim noch mitfahren wollten.

Gegen 11.15 Uhr waren wir dann in Rüdesheim und um kurz vor 12.00 Uhr saßen wir bereits in Eibingen auf dem Dorfplatz. Karl Christ hatte für’s Frühstück vorgesorgt und packte für alle „Weck und Worscht“ aus, den Wein gab es ja direkt am Weinstand.
Nach dieser Stärkung waren die TuS-Wanderer „hoch motiviert“ und los ging’s durch die Weinberge von Eibingen. An 10 Stationen warteten diverse Weine und Leckereien zur Verkostung.

Wir gingen es gemütlich an und genossen von Station zu Station die wunderbare Aussicht und natürlich den guten Wein. Weiße Schönwetterwolken am Himmel verdeckten schon mal die Sonne für Minuten und brachten uns einen Moment Verschnaufpause vom Schwitzen.
Es wurde viel geredet und gelacht, auch mit den vielen Mitwanderern aus nah und fern. Gelöste Stimmung und freundliches Entgegnen waren an diesem herrlichen Tag bestimmend.
Gegen Ende der Wanderstrecke machten wir dann nochmal eine längere Ruhepause „mit Aussicht“ an der Abtei St. Hildegard, mit Blick über den schönen Rheingau. Beim Abmarsch, in Richtung Bahnhof Rüdesheim, hatten wir uns dann doch etwas „vertrödelt“ und Thomas Petzold musste freundlich zur Eile mahnen!

Der ankommende Zug, Richtung Wiesbaden, war leer und so konnten wir bequem heimwärts fahren. Gegen 19.00 Uhr waren wir zur Schlussrast in der „Waldlust“. Hier war ein Tisch für uns reserviert und bei kühlen Getränken, Steak oder Schnitzel fand der Tag einen harmonischen Ausklang.

Nach ca. 14 km Wanderstrecke waren wir rechtschaffend müde und zum absoluten Wohlbefinden konnte eigentlich nur noch eine Dusche helfen!
Dank an dieser Stelle den beiden Organisatoren, Karl Christ und Thomas Petzold, für die Vorbereitung der Tour.

Wir wünschen uns für’s nächste Jahr wieder eine zahlreichere Teilnahme und laden alle TuS-ler dazu herzlich ein – hoffentlich kommen nicht alle 750 Mitglieder !!!

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Volljährig…

….gemeint ist in diesem Fall nicht der 18. Geburtstag, dem viele Jugendliche entgegenfiebern, sondern die 18. Familienskifreizeit des TuS Rambach nach Saas Grund im schönen Kanton Wallis. Dass der Name „Familienfreizeit“ Programm ist, zeigt auch in diesem Jahr die Altersspanne der 51 Teilnehmer, die von einem Jahr bis zu 81 Jahren reichte.

Wie schon so häufig, fanden wir auch dieses Mal hervorragend präparierte Pisten vor, die trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit bis auf die Talabfahrt genutzt werden konnten. Selbst die Freerider kamen bei tollen Schneeverhältnissen auf ihre Kosten. Bei täglichem Kaiserwetter und moderaten Temperaturen im Skigebiet, konnte jeder seinem Hobby zu Genüge frönen. Nach einem herrlichen Skitag lud die Sonne zum Après-Ski auf der Hausbank vor unserer Unterkunft ein. Hier traf man viele glückliche Skifahrer in T-Shirts und kurzen Hosen, die den Tag Revue passieren ließen oder sich an dem Volleyballspiel derer erfreuten, die nach dem Skifahren noch nicht genug hatten und die Wiese vor dem Haus zu einem Volleyballfeld umfunktionierten. Zum Toben oder zur Abkühlung im hauseigenen Schwimmbad trafen sich viele Kinder, die so ihre beanspruchten Muskeln lockerten. Eine weitere Gruppe lockte es auf der Terrasse der gegenüberliegenden Konditorei, um den Skitag mit einer hervorragend schmeckenden Torte und dem Blick auf die Gletscherwelt ausklingen zu lassen. Kurzum: jeder entspannte sich auf seine Weise!

Besonders erfreulich war in diesem Jahr, dass alle Skiübungsleiter aus den Reihen des TuS Rambach kamen. Nach dem Grundsatz: „Die Mischung macht’s“, bestand das Team aus zwei erfahrenen Übungsleiterinnen und zwei jungen Herren, die in dieser Skisaison ihre Prüfung zum Skiübungsleiter abgelegt hatten. So wurden neue Ideen mit bewährten Methoden gemischt. Die Fortschritte, die die Kinder und Jugendlichen während der Woche gemacht haben, wurden dann auch eindrucksvoll in verschiedenen Formationsfahrten zum Abschluss dargeboten. Der guten Planung der Übungsleiter war es dann auch zu verdanken, dass immer mal wieder ein Zeitfenster für die Fortbildung der erwachsenen Skifahrer vorhanden war. Auch ist es den Übungsleitern hervorragend gelungen, einem jungen Skineuling die Freude am alpinen Skilauf zu vermitteln und ihm die ersten Schritte so fundiert beizubringen, dass er am Ende der Woche bereits an dem traditionellen Skirennen teilnehmen konnte. Somit reiht er sich erfreulicherweise in die lange Reihe der Kinder ein, die seit dem Bestehen der Skifamilienfreizeit das Skifahren in Saas Grund erlernt haben.

Nun schließen sich noch ein paar Eindrücke an, die einer der jungen Skiübungsleiter während seiner ersten Skiübungsstunden sammelte:
Es war für mich eine sehr ansprechende Erfahrung, nun, die mir als langjährigem Teilnehmer wohl bekannte Skifreizeit, als Übungsleiter zu betreuen, was ja nicht nur heißt Skifahren beizubringen sondern auch für Sicherheit und Erlebnisse zu sorgen. Wir Übungsleiter sind Lehrer, Entertainer und Betreuer in einer Person. Diesen Spagat hinzubekommen, ist nicht immer einfach, da auf die Wünsche und Ziele jedes einzelnen Kindes Rücksicht genommen wird. Mit einer so sozialen und netten Truppe empfand ich dies jedoch als ein leichtes Unterfangen. Weiterhin erleichterte das freundschaftliche Verhalten der gesamten Gruppe, welches abends und während den Hin- und Rückfahrt herrschte maßgeblich den Ablauf auf der Piste zum Besseren.
Für mich war es meiner Meinung nach ein sehr gelungener Start in eine noch hoffentlich lange Skiübungsleiterkarriere, dank dem lockeren Verhältnis in der Gruppe als auch im Skiübungsleiterteam.

T.G.

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8 erfolgreiche Teilnehmer vom TuS Rambach bei den Gau-Mehrkampfmeisterschaften

Am Sonntag, den 22.Mai fanden in Geisenheim im Rheingau-Stadion die Gau-Mehrkampfmeisterschaften der Turngaue Süd-Nassau und Mitteltaunus statt. Mit acht jugendlichen Wettkämpfern war der Tus Rambach vertreten. Bei schönstem Sonnenschein hatten alle Teilnehmer großen Spaß bei den Disziplinen Sprint, Ballwurf/Kugelstoß, Weitsprung und haben folgende tolle Ergebnisse erzielt:

Die Teilnehmer vom TuS Rambach mit ihrer Trainerin Anke Loh Von links nach rechts: Alexander Kreis, Jakob Giebermann, Johanna Giebermann, Lilith Hannen, Pia Keutmann, Emma Hildebrandt, Anke Loh, Kara Steck und liegend Paula Kimpel

Die Teilnehmer vom TuS Rambach mit ihrer Trainerin Anke Loh
Von links nach rechts:
Alexander Kreis, Jakob Giebermann, Johanna Giebermann, Lilith Hannen, Pia Keutmann, Emma Hildebrandt, Anke Loh, Kara Steck und liegend Paula Kimpel

Weibliche Jugend 14/15 Jahre:

  • Platz 1 – Pia Keutmann
  • Platz 3 – Emma Hildbrandt

Weibliche Jugend 12/13 Jahre:

  • Platz 1 – Kara Streck
  • Platz 2 – Paula Kimpel
  • Platz 3 – Lilith Hannen
  • Platz 5 – Johanna Giebermann

Männliche Jugend 10/11 Jahre:

  • Platz 7 – Jakob Giebermann
  • Platz 9 – Alexander Kreis

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Strahlender Sonnenschein beim 56. Waldlauf „Rund um den Kellerskopf“

Schon um 8.00 Uhr kamen die ersten Läufer/innen um ihre Startnummern in der Mehrzweckhalle abzuholen. Die meisten der insgesamt 223 Teilnehmer hatten sich bereits bis zum Online-Anmeldeschluss am Mittwoch angemeldet. Aufgrund des schönen Herbstwetters meldeten sich spontan noch ca. 75 Läufer/innen am Sonntagmorgen an.
Pünktlich um 9.30 Uhr gingen vom Sportplatz aus die ersten Kinder auf die Strecken. In den Schülerklassen von 5 bis 15 Jahren liefen nach Alter gestaffelt 57 Teilnehmer zwischen 400 m und 2.600 m.

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Im Anschluss folgte der Start der Halbmarathonstrecke. Die 21 km verteilten sich auf drei Runden (5km, 11km und abschließend 5km). 84 Läufer/innen liefen die komplette Halbmarathonstrecke. Der gebürtige Rambacher Tobias Roth setzte sich deutlich vom Läuferfeld ab und gewann den Halbmarathon in 1.20.00 Stunden mit 7.36 min. Vorsprung auf dem Zweitplatzierten. Bei den Damen erreichte die ebenfalls in Rambach aufgewachsene Sybille Voortmann von der LC Olympia Wiesbaden in 1.50.56 Stunden den 1. Platz.

Eine Besonderheit der Halbmarathonstrecke ist, dass sie auch im Team gelaufen werden kann. Zwei oder drei Läufer/innen haben die Möglichkeit, sich die 21 km rundenweise zu teilen. Schnellstes der 7 Teams war das „Tri-Team I“ in 1.30.49 Stunden.
Im abschließenden Lauf starteten 19 Läufer/innen über 5 km und 41 Teilnehmer über 10 km. Zeitschnellster über die 5km wurde Fabian Sauer (J16) in 19.14 min, die beste 10km Zeit erreichte David Heimpel in 38.02 min.

Die kurze Wartezeit bis zur Siegerehrung konnte man mit einer Wurst oder einem Stück Kuchen vom üppigen Buffet verkürzen. Schließlich mussten die Kalorienspeicher wieder aufgefüllt werden.

Bei der Siegerehrung nahmen die Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Urkunden, Plaketten und Pokale mit strahlenden Augen entgegen.

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Wintertraum in der Rhön für die Langläufer des TuS…

14 Wintersportler/Innen hatten am Wochenende vom 7./8. Februar Quartier in der Skihütte des Skiclubs Hanau in Gersfeld-Mosbach in der Rhön bezogen, um von dort aus die nahen Loipen im Gebiet des Roten Moors unsicher zu machen.

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Der Großteil der Mannschaft war bereits am Freitagabend angereist. Nachdem wir uns nach gemeinsamem Kochen mit einer zünftigen Gulaschsuppe gestärkt hatten, gingen wir zum gemütlichen Teil über und es wurde Karten gespielt und nette Gespräche bei einem Gläschen Wein, Bier oder einem Tee geführt.
Am Samstag früh stießen die restlichen Teilnehmer schon während des Frühstückes in der Hütte hinzu und dann ging es gemeinsam in die herrliche Winterlandschaft.

Sonnenschein, ein halber Meter Schnee, minus 5 Grad und perfekte Loipen – schöner kann es für einen Langläufer kaum sein.

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Als Startpunkt hatten wir den Parkplatz Schwedenwall gewählt, von dort ging es dann in Richtung Loipenzentrum und schließlich erklommen wir beim Heidelstein den höchsten Punkt (ca. 900m) der Loipe. Von hier aus öffnete sich ein herrlicher Blick auf die Wasserkuppe. Reif und Wind hatten die umstehenden Bäume und Sträucher in bizarr anmutende Gebilde verwandelt. Die darauf folgende tolle Abfahrt belohnte uns für den schweißtreibenden Aufstieg. Der Weg zurück zum Schwedenwall wurde von der Erwartung auf eine Stärkung während der Mittagspause in der Skihütte versüßt.

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Am Nachmittag wurden dann die schmalen Latten noch einmal angeschnallt, um den herrlichen Wintertag auch wirklich voll und ganz auszukosten. Noch einmal zog es uns zum Loipenzentrum und dort teilten wir uns dann auf und die Leistungsstärkeren hängten eine etwas weitere Schleife daran. Auf dem Rückweg nahm dann die Kraft der Sonne merklich ab und die Kälte zehrte zusätzlich zu den gut 30 zurückgelegten Tageskilometern.

Nach diesem ausgiebigen Skitag freuten wir uns schließlich auf eine warme Dusche und ein leckeres Abendessen, was wieder in Gemeinschaftsleistung zubereitet wurde. Ein Glühwein verkürzte die Zeit bis zum Essen. Der Abend klang nach labendem Nudelgericht mit frischem Salat in gemütlicher Runde aus. Die kleine 4 jährige Anna, die mit ihrer Mama bis zur Dämmerung zum Alpin- Skilaufen unterwegs gewesen war, erklärte sehr bestimmt, dass sie auch am Sonntag nicht auf den Schlitten wolle. „Sitzen und Beine krumm ist blöd, ich mag auch morgen lieber wieder Skifahren mit Beine grad…“

Am Sonntag nahmen wir uns dann, wegen erwartetem Andrang durch eine Veranstaltung am Loipenzentrum, eine Skiwanderung auf der Strecke vom Schwarzen Moor in Richtung Thüringer Hütte vor. Die Sonne machte sich rar, es ging auf freiem Feld zeitweise ein scharfer Wind – man musste sich also warmlaufen. Da wir einen ziemlich langen Grätsch-Anstieg überwinden mussten, war das jedoch an dieser Stelle kein Problem – uns wurde ziemlich warm. Der Weg bis ganz zur Thüringer Hütte wäre etwas zu weit geworden, also drehten wir nach einer knappen Stunde um und machten uns auf den Rückweg. Durch den Wald konnten wir uns über eine schöne lange Abfahrt freuen. Hungrig kamen wir dann am Ausgangspunkt zurück und kehrten zur Stärkung in der Sennhütte ein. Hier wurde das Motto „Slow Food“ wörtlich genommen und auch beim Service gelebt, man hatte wahrhaftig das Gefühl „entschleunigt“ zu werden J.

Im Anschluss fuhren wir zum finalen Aufräumen und Einpacken zu unserer Skihütte zurück und ein schönes Wochenende mit viel Bewegung im Schnee und an der frischen Luft mit Lust auf Wiederholung ging zu Ende.

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Vielen Dank an Alle, die durch ihren Einsatz vor oder während der 2 Tage in der Rhön zum Gelingen dieses schönen Wochenendes beigetragen haben.

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55. Waldlauf „Rund um den Kellerskopf“ im Rambacher Jubiläumsjahr

2014 steht Rambach unter dem Motto „750-Jahre-Rambach“. Und es gab ein weiteres Jubiläum: Zum 55. Mal fand am 28.09.14 der Waldlauf „Rund um den Kellerskopf“ statt.

Nach einige Wetterkapriolen im Juli erhielten wir von den Förstern eine Info, dass auf den Laufstrecken (vor allem der 11-km-Runde) viele Bäume entwurzelt wurden und quer über den Wegen liegen. Wir hatten Glück, der Großteil war bis Mitte September von den städtischen Mitarbeitern weggeräumt und es nur an wenigen Stellen mussten die fleißigen TuS-Helfer kurz vor dem Waldlauf noch aufräumen.

Abteilungsleiter Rüdiger Streck konnte am Wettkampfmorgen bei sehr schönem Herbstwetter ca. 250 Teilnehmer begrüßen.
Den Anfang machten die Kinder und Jugendliche über 400m, 800m, 1300m und 2600m. Insgesamt erreichten 83 Kinder und Jugendliche das Ziel, die größte Gruppe (36 Läufer/innen) war auf der 800m-Strecke unterwegs.

Im Anschluss folgten die Starts zum Halbmarathon, der erstmals 2009 zum 50. Waldlauf „Rund um den Kellerskopf“ angeboten wurde. Die 21km-Strecke teilt sich in drei Runden (5km, 11km und 5km) und bietet auch für Teams die Möglichkeit, sich die Strecke zu zweit oder dritt zu teilen. Das Halbmarathonziel erreichten 94 Einzelläufer und 6 Teams. Fenner Collis (LC Olympia Wiesbaden) siegte in einer Zeit von 1:16:40 Stunden. Nur 10 Minuten nach dem Halbmarathonstart gingen die Läuferinnen und Läufer über die 10km und 5km auf die Strecken.

Teilnehmer und Zuschauer konnten sich mit Würstchen und Kartoffelsalat oder am Kuchenbuffet stärken. Mehr als 20 TuS-Bäckerinnen hatten für eine große Kuchenauswahl gesorgt. Witzige war, dass sich drei Läufer im Vorfeld bereits unter dem Teamnamen „10km bis zur Kuchentheke“ angemeldet hatten. Man kann davon ausgehen, dass sie die Rambacher Kuchentheke aus dem letzten Jahr in guter Erinnerung hatten.

Bei der abschließende Siegehrung überreichte Rüdiger Streck den Siegern in den einzelnen Altersklassen Pokale, die Zweit- und Drittplazierten wurden mit Plaketten belohnt.

Wie in den vergangenen Jahren verlosten wir fünf Sachpreise unter allen Kindern, die das Ziel erreicht hatten. Sie konnten sich über Tischtennis- und Badmintonschläger und eine Armbrust freuen.
Das Orgateam um Rüdiger Streck konnte sich über Lob der Teilnehmer freuen. Hier sind einige Beispiele:

  • Danke, auch an die vielen fleißigen Helfer, die diesen tollen Lauf immer wieder möglich machen!!!! Ihr habt sogar den Wald herbstlich angemalt, Sonnenschein geordert und besonders auch für die “kleinen” Läufer/innen ein sehr schönen Tag organisiert!!
  • Eine tolle und gelungene Veranstaltung!
  • Mein erster Halbmarathon, eine tolle Strecke, danke an alle Helfer!
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10. WISPO-25-Stunden-Lauf

Der TuS war wieder mit 65 Läufer/innen in drei Teams am Start!

Die Teilnahme am WISPO–25-Stunden-Lauf im September gehört seit Jahren zum festen Programm des TuS Rambach. Auch in diesem Jahr konnten wir in jeder Kategorie ein Team an den Start schicken: Ein Sportteam, ein Kinderteam und ein Funteam.

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Die ersten Vorbereitungen begannen bereits im Frühjahr. Rüdiger Streck (Sportteam), Christoph Hinsken (Kinderteam), sowie Petra Sulzbach und Silke Becker (Funteam) riefen zur Teilnahme auf, die Startplätze waren schnell belegt und die Anmeldung konnte erfolgen. Viele waren bereits mehrfach dabei, einige wechselten altersbedingt vom Kinderteam in das Funteam.

25-Std.-Lauf 2014 02

In den letzten Tagen vor dem Laufwochenende wurde es noch turbulent. Im Fun- und Kinderteam gab es Ausfälle und nun galt es die Plätze neu zu besetzen. Letztendlich waren wir mit insgesamt 65 Teilnehmern vollzählig und konnten zum Lauf antreten.
Am Freitagnachmittag packten wir am Sportplatz das TuS-Zelt, sowie das von der Feuerwehr geliehene Zelt, Bierzeltgarnituren, Getränke, Heizpilze und vieles mehr in einen Transporter, der uns freundlicherweise vom Autohaus Scherer zur Verfügung gestellt worden war, und brachten alles in den Kurpark. An unserem Stammplatz bauten wir bei teilweise heftigem Regen alles auf und hofften, dass das Wochenende nicht allzu nass würde.

Wir hatten Glück! Der Regen hörte noch am Freitag auf und zum Laufen waren Wetter und die moderaten Temperaturen (tags nicht zu warm – nachts nicht zu kalt) optimal.
Am Samstagmorgen trafen alle Läuferinnen und Läufer mit Sack und Pack im Kurpark ein. Die weiteste Anreise hatte das langjährige TuS-Mitglied Yorck Wurms, der in Belgien lebt und extra zum Lauf anreiste, um das Sportteam zu unterstützen. (Yorck und Rüdiger hatten gemeinsam bereits 1994 im TuS-Team „Rambacher Buben“ den 24 Stunden Lauf in Mainz erfolgreich absolviert.)

Die Mannschaftszelte wurden reichlich mit Verpflegung bestückt und schon bald erfolgte der Startschuss zu langen 25 Stunden!
Die Stimmung vor unserem Mannschaftsquartier war wieder einmalig. Viele Rambacher kamen um unsere Teams anzufeuern und der Wiesbadener Kurier filmte sogar unsere „La Ola-Welle“.

Das Kinderteam musste zwischen 21 und 6 Uhr eine Nachtpause einlegen, für die anderen Teams hieß es auch in der Nacht: Laufen, laufen, laufen…

25-Std.-Lauf 2014 01

In der letzten Stunde von 10 bis 11 Uhr am Sonntag ging es noch mal so richtig zur Sache. Die letzten Kräfte wurden mobilisiert. Dann waren die 25 Stunden auch schon um und es ging auf die gemeinsame Ehrenrunde.

Bei der abschließenden Siegerehrung vor der tollen Kurhauskulisse, durften die „Rennmäuse“, wie in den letzten Jahren, wieder auf das Siegerpodest. Wegen der Pause in der Nacht hatten sie nur 16 Stunden zur Verfügung und schafften 234 Runden. Das reichte für den 3. Platz.
Das Sportteam erreichte mit seinen 9 Läufern und einer Läuferin nach 387 Runden Platz 5 von 20 Teams.
In der Wertung der Funteams belegten die 25 Läufer/innen des TuS mit 338 Runden den 17. Platz von 61 Teams.

Alle Akteure haben bei den 25 Stunden im Kurpark toll gekämpft und eine prima Leistung abgeliefert. Herzlichen Glückwunsch jedem einzelnen dafür. Außerdem ist es sehr erfreulich, dass es außer Jörg‘s Sturz zu keinen laufbedingten Verletzungen kam.

Die drei TuS-Teams bedanken sich bei allen, die uns rund um die Uhr unterstützt und angefeuert haben! Vielen Dank!!!

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Rückblick auf unsere Zeit beim Hessischen Landeskinderturnfest

Wir sitzen auf unserer Picknickdecke am Lahnufer in Marburg. Die Kinder vergnügen sich mit Waterball, Basteln, Trampolinspringen, Tretboot fahren, Klettern und noch vielen anderen Mitmachangeboten.

Hinter uns liegt ein ereignisreiches und schönes Wochenende, das am Freitag mit der Anreise und dem Einzug in einen Klassenraum unserer Schulunterkunft begann. Gegen Mittag hatten Kinder und Betreuer ihre Schlafplätze aufgebaut und sich gemütlich eingerichtet. Fröhlich starteten wir in kleinen Gruppen zur Marburg-Safari, wobei wir in drei Stunden die Unter- und Oberstadt erkundeten. Auf dem Rückweg stärkten wir uns mit einem leckeren Pizza-Essen. Bei der Eröffnungsveranstaltung am Abend lernten wir MALA, das Turnfest-Maskottchen kennen und lernten den Turnfest-Tanz. Einige von uns tanzten bei der Kinderdisco bis zum Schluss!

Landeskinderturnfest2014

Nach einer kurzen Nacht und einem leckeren Frühstück starteten wir in den Wettkampftag. Von 10.00–16.00Uhr
Waren die Kinder mit den Disziplinen Weitsprung, Ballwurf und Sprint beschäftigt und erzielten folgende gute Ergebnisse:

M8:
7. Jakob Giebermann
M10:
11. Henry Ackermann
M12:
3. Mika Streck
W10:
5. Paula Kimpel
11. Kara Streck
23. Johanna Giebermann
W11:
18. Sophie Uhr
19. Maja Buchwaldt
21. Viktoria Sand
23. Liliane Sand
W12:
28. Emma Hildebrandt
33. Luisa Kimpel
W13:
5. Pia Keutmann

Am Abend besuchten wir eine wunderbare Turngala und schauten das WM-Fußballspiel Deutschland-Ghana.
Erschöpft krabbelten wir gegen Mitternacht in unsere Schlafsäcke.
Am nächsten Morgen frühstückten wir gemütlich und dann musste zusammengepackt werden. Es war nicht gerade einfach, alle Dinge , die im Klassenraum verteilt waren, den jeweiligen Besitzern zuzuordnen!

Jetzt ist fast der Sonntagvormittag vorbei. Ein Orientierungslauf, die Abschlussveranstaltung und die Heimfahrt liegen noch vor uns, dann ist wieder ein tolles Turnfestwochenende vorüber.

Aber nächstes Jahr ist es wieder soweit: Da ist Hessisches Landesturnfest in Gießen und wir sind wieder dabei!!!

Petra, Carla und Anke

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Rennmäuse in Wetzlar

Nach der erfolgreichen Fahrt auf die Loreley im letzten Jahr fand das Jugendevent dieses Jahr in Wetzlar statt. Mit 12 Kids, Katharina, Dennis, Nick und mir starteten wir am Samstagmorgen, den 03. Mai pünktlich um 10.30 Uhr am Sportplatz Rambach.

Auf die Ankunft in der mitten im Grünen gelegenen Jugendherberge Wetzlar folgten ein Picknick auf der Wiese und verschiedene Spiele, bis wir nachmittags zu einer Rallye in die Altstadt aufbrachen.

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Nachdem die Teilnehmer in zwei Teams zwei Stunden lang zu Fuß etwas mehr über die Stadt herausgefunden hatten, gingen wir alle zusammen Pizza essen. Nach einem kleinen Abstecher an die von der Abendsonne beschienene Lahn kehrten wir gegen 21.00 Uhr zur Jugendherberge zurück. Wir spielten noch ein paar kurze Runden „Werwolf“ oder Billard, dann fielen alle müde ins Bett.

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Am nächsten Morgen gab es ein ausgedehntes Frühstück zur Stärkung und nach Räumung der Zimmer ging’s auf den Weg zum Kletterwald, den wir gegen halb elf erreichten. Das kühle Wetter trieb alle dazu an, sich intensiv zu bewegen, nachdem die Sicherheitseinweisung vollzogen worden war. Die „Mäuse“ entpuppten sich mehr und mehr zu Affen, so geschickt bewegten sie sich in luftiger Höhe.

Zwei Stunden klettern und 16 geleerte Lunchpakete später traten wir den Rückweg an, auch wenn die meisten gerne noch länger geblieben wären. An der Jugendherberge erwarteten uns schon unsere Chauffeure, sodass wir wie geplant um 15.00 Uhr aufbrachen.

Auch für 2014 können wir eine gelungene Veranstaltung im Rahmen der Jugendarbeit der Abteilung Wintersport verbuchen. Mit ein bisschen Glück klappt das auch im nächsten Jahr wieder!

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Für das Team
Sina Streck
Abteilung Wintersport TuS Rambach

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